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Punktesieg für Lebensversicherungskunden

Tausende Kunden mit Lebensversicherungen haben Anspruch auf eine höhere Rückzahlung.

Das BGH-Urteil betrifft Verbraucher, die zwischen 1994 und 2008 einen Vertrag nach dem Policenmodell abgeschlossen - und Widerspruch eingelegt haben. Bei fast allen LV/RV bzw. FLV/FRV Versicherungsverträgen, welche zwischen dem 01.01.1995 und dem 31.12.2007 abgeschlossen wurden (weit über einhundert Millionen Verträge), ist der Widerruf möglich. Dies hat zur Folge, dass die Versicherungsgesellschaft den Kunden so stellen muss, als hätte es diesen Vertrag nie gegeben.

Das bedeutet: Rückzahlung aller Beiträge zzgl. Nutzungsentschädigung. "Schludrigkeit der Versicherer ermöglicht Milliardenrückforderung für Kunden" Quelle: Bund der Versicherten

Betroffen sind auch bereits gekündigte oder ausgelaufene Verträge (nach dem 1.1.2004 gekündigt oder ausgelaufen).

Die Serie der Bundesgerichtshofurteile (BGH) hat in dem Urteil vom 29. Juli 2015 endlich Klarheit über die Höhe der rückzuerstattenden Gelder geschaffen: Die BGH Rechtsprechung besagt, dass bei der Rückabwicklung eines Versicherungsvertrages, aufgrund mangelnder Belehrung, zum Beispiel durch falsche Widerrufbelehrung, der Kunde zwar den während der Vertragslaufzeit genossenen Versicherungsschutz, also den Todesfall- oder Berufs­unfähig­keitsschutz anrechnen lassen muss, nicht aber die Abschluss- und Verwaltungskosten.

Bei erfolgreichem Widerspruch, müssen an den Kunden zurückbezahlt werden:  Alle eingezahlten Versicherungsbeiträge abzüglich Kosten für den Versicherungsschutz (zwischen 0 und 15% der Prämie) zzgl. Zinsen!!!

 


 


 
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